Mit Spaß zu mehr Fitness – so geht´s!

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Der Sommer ist da und manch einer bemerkt zu seiner Bestürzung, dass die ersehnte Traumfigur wieder einmal auf der Strecke geblieben ist, weil die Guten Vorsätze doch einmal wieder nicht pünktlich umgesetzt werden konnten. Zum Glück ist es für ein wenig Sport und Bewegung nie zu spät und so pilgern gerade jetzt mehr denn je motivierte Menschen in das Fitness-Studio, um vor den anstehenden Sommermonaten noch ein wenig Körperfett abzunehmen und schnell fit zu werden. Doch mit der Motivation ist es bekanntlich nicht weit her und so geben die ersten bereits nach wenigen Wochen wieder auf oder finden einfach nicht die rechte Lust, um wirklich aktiv zu werden. Aber wie lässt sich der eigene Schweinehund eigentlich am besten überwinden und wodurch wird ein Sportmuffel vom Sofa gelockt?

Dauerhafte Motivation beim Training

Nur wer regelmäßig Sport treibt wird auch langfristig davon profitieren können, das ist im Grunde allgemein bekannt. Doch fehlt eben jene dauerhafte Motivation, so ist das Unternehmen eigentlich schon zum Scheitern verurteilt. Denn wer beispielsweise nur Sport treibt, um ein paar Kilos verschwinden zu sehen, der wird mit allein diesem Ziel nur mittelmäßig erfolgreich sein. Besser und eigentlich ausschlaggebend ist hingegen, dass die gewählte Sportart auch wirklich Spaß macht. Die Rede ist hierbei von der sogenannten intrinsischen Motivation – dabei handelt es sich um Handlungen, die eine positiv empfundene Lebensqualität mit sich bringen. Der belohnende Effekt stellt sich während der Tätigkeit selbst ein und nicht etwa erst im Nachhinein. Mit dem regelmäßigen Sporttreiben klappt es auf diese Weise weitaus besser, allerdings sollte auch bedacht werden, dass eben diese nicht immer direkt beim ersten Versuch gefunden werden muss. Es bietet sich daher in jedem Fall an, sich nicht sofort festzulegen, sondern durchaus einige verschiedene Sportarten auszuprobieren – denn während der eine vielleicht lieber mit einem Ball aktiv ist, so kann der andere sich eher für Musik begeistern oder wird vom Wettbewerb mit anderen motiviert.

Tipps und Tricks für mehr Motivation beim Fitnesstraining

Bekanntermaßen halten viele Experten und die, die es gerne wären, etliche Tipps und Ratschläge parat, um der Motivation auf die Sprünge zu helfen. Sicherlich sind diese zu einem Großteil vor allem individuell zu betrachten, doch der eine oder andere Trick kann bei spontaner Unlust durchaus helfen:

  • Keine zeitlichen Vorgaben – oft kann es helfen, sich selbst keine zu strengen Richtlinien zu setzen, das gilt auch für die Uhrzeiten. Denn während ein Kurs im Fitnessstudio in jedem Fall zur vorgegebenen Uhrzeit besucht werden muss, so können Liegestütze oder eine Laufrunde zeitunabhängig ausgeführt werden.
  • Fitness-Center als Motivator? Auch wenn oft gesagt wird: Nur weil ein Fitness-Center monatlich teuer bezahlt wird, ist dies im Endeffekt noch lange kein Grund, um auch wirklich regelmäßig zum Training zu gehen. Denn die Methode „schlechtes Gewissen“ hilft tatsächlich nur in den seltensten Fällen. An sich kann ein Fitness-Studio aber dennoch viel bieten, beispielsweise eine Menge Abwechslung, viele Gleichgesinnte und nicht zu vergessen ein dazugehöriger Wellnessbereich, der schon wesentlich mehr motivieren dürfte. Der Größte Motivationsfaktor im Fitnessstudio sind jedoch die anderen Trainierenden. Eine bessere Form der Anderen erzeugt nicht nur Neid, sondern motiviert ungemein, besser zu werden!
  • Keine zu hohen Erwartungen – natürlich sollten beim Sport gewisse Ziele und Erwartungen mitschwingen, zu viele Ambitionen können hier allerdings auch hinderlich sein. Denn werden die hohen Erwartungen dann nicht erreicht, landen die Sportschuhe schnell wieder frustriert in der Ecke. Gerade Anfänger sollten sich immer vor Augen halten: drei oder gar vier Sporteinheiten wöchentlich sind toll, aber einmal Sport pro Woche ist besser als keinmal!
  • Sport im Alltag – ist der Weg zum Studio oder für die Runde durch den Wald doch einmal zu mühevoll, so kann zumindest mit dem Fahrrad zur Arbeit, Schule oder Uni gefahren werden. Aber auch andere Möglichkeiten bieten sich für Sport im Alltag an, seien es das vermehrte Nutzen von Treppen oder das frühere Aussteigen aus der S-Bahn, um zumindest ein kleines Stück zu laufen.

 

Vergiss deine Ziele nicht!

Sei dir treu und lasse deine Ziele nicht ausser Acht, denn in der Regel wird Sport schließlich auch aus einem bestimmten Grund betrieben. Dabei steht nicht immer zwangsläufig auch eine Gewichtsabnahme im Vordergrund, oftmals möchten die Sportwilligen auch einfach mehr Muskelmasse, mehr Kraft oder Kondition aufbauen, also rundum fitter werden. Dementsprechend sollte jedoch auch Wert auf eine passende Sportart gelegt werden, damit die Ziele überhaupt erreicht werden können. Denn während einige Sportarten vor allem für mehr Ausdauer sorgen, so bieten andere mehr Potenzial für das Trainieren spezieller Körperpartien – die Wahl ist also auch hier entscheidend.

Sportarten für den Muskelaufbau

  • Konventionelles Muskel-Hypertrophietraining

Unter dem sogenannten Hypertrophietraining ist vor allem das klassische Gewichttraining im Fitness-Studio zu verstehen. Einerseits kann hier ein idealer Einstieg dank der Unterstützung durch erfahrenes Trainerpersonal erfolgen, andererseits können aber durch ein professionelles Ganzkörper-Training oder Split-Training ein enormer Zuwachs an Muskelvolumen und Muskelkraft erreicht werden, der automatisch als Motivator fungiert. Ganz gleich also, ob Rücken, Trizeps, Bauch oder Oberschenkel, das Fitnessstudio ermöglicht rundum ein intensives und effektives Muskelaufbautraining.

Cardiotraining für mehr Ausdauer

  • Laufen / Joggen – der beliebteste Ausdauersport

Der Klassiker unter den Ausdauersportarten ist sicherlich das Laufen, das ganz nach Belieben auf dem Laufband oder im Freien stattfinden kann. Der Erfolg kann hier schnell deutlich werden und selbst Anfänger werden nach einigen Wochen bereits erste Veränderungen bei ihrer Kondition feststellen. Je regelmäßiger die Trainingseinheiten, desto schneller wird es hier Erfolge geben. Positiver Nebeneffekt: Absolviert man die Cardio Einheit bereits am Morgen, werden vermehrt Endorphine im Körper ausgeschüttet, die sich positiv auf die allgemeine Psyche auswirken. Das Fitnesstraining ermöglicht also einen gut gelaunten Start in den Tag.

Sport als Kombination aus Spaß und Training

Wer dem teilweise doch etwas monotonem Laufen oder Krafttraining nichts abgewinnen kann, der greift hingegen zu anderen Sportarten, die die Kondition ganz nebenbei trainieren und gleichzeitig aber auch viele andere positive Effekte mit sich bringen. Wir haben hier die top Sportarten zusammengefasst, die Spaß und Kondition ermöglichen:

Tischtennis

Ein gutes Beispiel ist Tischtennis, welches in erster Linie viel Spaß macht und zunächst auch gar nicht so anspruchsvoll wirkt, dafür jedoch auch einen schnellen Einstieg ermöglicht. Neben der Kondition wird hier auch die Koordination gefördert. Praktisch ist sicherlich auch, dass nicht zwangsläufig ein Verein genutzt werden muss – mit dem entsprechenden Equipment kann auch daheim trainiert werden. Hierfür gibt es natürlich auch Tischtennisplatten für den In- sowie für den Outdoorbereich von namhaften Herstellern wie Kettler, Sunflex oder Butterfly, die den oft teuren Mitgliedsbeitrag für einen Verein überflüssig machen. (Angebote derzeit auf: http://www.otto.de/sport/sportausruestung/tische/tischtennisplatten/).

Boxtraining für mehr intramuskuläre Koordination

boxen © studio1901 - Fotolia.com

boxen © studio1901 – Fotolia.com

Ebenfalls sehr vielseitig ist aber auch das Boxen, bei dem neben der Kondition ebenso ein effektiver Muskelaufbau bei gleichzeitiger Verbesserung der intramuskulären Koordination erfolgt. Das auspowernde Training bringt einen ins Schwitzen, fördert den Spaß, den Trainingseffekt und dient auch gleichzeitig dem Stressabbau. Auch für das Boxen sollte sich entsprechendes Equipment zugelegt werden, damit die Sportart problemlos ausgeführt werden kann. Ein neuer Boxsack mit tendenziell hoher Schlagabsorption, hochwertige Boxkleidung und die passenden Boxhandschuhe gehören zu den Basics (Zubehör auf: http://www.sportscheck.com/boxen/).

Schwimmen – ideales Ganzkörpertraining

Wenn man an Funsportarten denkt, dann ist der Gedanke an Wassersport bzw. an ein abwechslungsreiches Schwimmtraining nicht fern. Schwimmen ist der perfekte Sport für Einsteiger, schonend für die Gelenke aber bringt auch die fortgeschrittenen Sportler mit den verschiedensten Techniken und Ausführen ins Schwitzen. Es ist empfehlenswert, mindestens ein bis zwei Trainingseinheiten die Woche einzubauen, eine bestimmte Anzahl an Bahnen festzulegen und dann zwischen den Schwimmtechniken zu variieren. Insbesondere für die Stärkung der Rückenmuskulatur sowie der Schultern ist diese Sportart die richtige Wahl!

Fazit

Ob Fitnesstraining, Yoga, Handball, Schwimmen, Boxen, Tennis oder Tischtennis – dreht es sich um Sport, so sind letztendlich nicht das Ziel und der Durchhaltewille entscheidend, sondern vor allem der Spaß und die Lust daran, aktiv zu sein. Zwar sollten die angepeilten Ziele nicht auf der Strecke bleiben, doch ohne die nötige Lust an der Sportart selbst wird die anfängliche Motivation meist schnell verfliegen. Eben deshalb es auch so wichtig, sich bei der Wahl eines Sports Zeit zu lassen und diesen mit Bedacht auszuwählen – und wer schließlich seinen Sport gefunden hat und gern und vor allem regelmäßig dabei ist, bei dem werden die Ergebnisse nicht lange auf sich warten lassen.

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