Körperbautypen und Ernährung – Mit der richtigen Ernährung zur Traumfigur

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In diesem Artikel möchten wir dem vermeintlichen Rätsel der verschiedenen Körperbautypen auf den Grund gehen. Denn wer kennt sie nicht, die Schlanken, die scheinbar essen und essen können was sie möchten, ohne auch nur ein Gramm Fett zuzulegen, oder die “Gebeutelten”, bei denen sich jeder kleine kulinarische Fehltritt auf den Hüften zu manifestieren scheint? Oft hört man “das ist Veranlagung, da kann man nichts dran ändern”, doch ist dem wirklich so?

Die Theorie der unterschiedlichen Körperbautypen beruht auf wissenschaftlichen Untersuchungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der amerikanische Psychologe William Sheldon und der deutsche Mediziner Ernst Kretschmer führten voneinander unabhängige Untersuchungsreihen durch, um Zusammenhänge zwischen Aussehen (Körperbau) und Psyche des Menschen zu finden (1).

Im Zuge der äußerlichen Untersuchung der Testpersonen kamen sie zu ähnlichen Ergebnissen in Bezug auf die Zuordnung eines jeden Probanden zu einer von drei übergeordneten Körperbau-Kategorien. Obwohl der ursprüngliche Untersuchungszweck – nämlich der kategorisierte Zusammenhang zwischen Körperbau und Psyche – aus heutiger medizinischer Sicht überholt ist, hat sich die Zuordnung zu einem bestimmten Körperbautypen besonders im Fitness- und Ernährungsbereich gehalten und kann hier als sinnvoller Einstieg in ein bestimmtes Fitness- und Ernährungsprogramm dienen. Denn von deinem aktuellen Körperbau hängt meist dein Trainingsziel (Muskelaufbau bzw. Fettverbrennung) ab.

Die drei Körperbautypen in der Übersicht

  • Der Ektomorph: Wenig Körperfett und zierlicher Körperbau

Ektomorph
Die Merkmale eines ektomorphen Körperbaus sind in erster Linie eine schwach ausgeprägte Muskulatur, ein geringer Körperfettanteil und eine dadurch schlaksig wirkende Erscheinung. Der Ektomorph attestiert sich oft Probleme bei der Erhöhung des Körpergewichtes und verzweifelt daher nicht selten an einem zielgerichteten Muskelaufbautraining.

  • Der Mesomorph: Athletischer Körperbau, durchschnittlicher Körperfettanteil

Mesomorphe KörperbautypDer Mesomorph weist einen recht athletischen Körperbau mit einer tendenziell gut ausgeprägten Muskulatur und durchschnittlichem Körperfettanteil auf. Durch längeres Training hat er in der Regel einige Erfolge beim Muskelaufbau verbuchen können und stellt sich oft vor die Wahl: “Muskeln aufbauen oder die vorhandene Muskulatur durch eine Reduzierung des Körperfettanteils definieren?”

  • Der Endomorph: Kräftiger Körperbau und ausgeprägtes Fettgewebe

Endomorph KörperbautypDer Endomorph hat sich durch eine konstant übermäßige Energieaufnahme ausgeprägte Energiereserven in Form eines hohen Körperfettanteils angelegt. Ein kräftiger Körperbau mit einem überdurchschnittlichen Körperfettanteil sind daher die offensichtlichen Merkmale eines endomorphen Körperbaus. Der Endomorph möchte in der Regel seinen Körperfettanteil normalisieren und fitter und durchtrainierter aussehen.

Beachte, dass Körperbautypen nur als rein äußerliche Beurteilung über den aktuellen Fitnesszustand, das Körperfett-Muskelverhältnis und verschiedene weitere äußerliche Merkmale angesehen werden sollten. 

Über deinen Körperbautypen entscheidest du!

Dein aktueller Körperbau (-typ) resultiert besonders aus deiner langfristigen Ernährung, deiner (sportlichen) Aktivität und deinem Kalorienbedarf. Letztere stehen in direktem Zusammenhang zueinander. Die Einlagerung von Körperfett und der Aufbau der Muskulatur werden maßgeblich über die Ernährung und die zugeführte Energie in Kombination mit körperlicher Aktivität gesteuert.

Körperfett reduzieren

Energieverbrauch (Grundumsatz + Leistungsumsatz) > Energieaufnahme (Ernährung)

Muskeln aufbauen:

(Über-) Deckung des Energie- und Nährstoffbedarfes + Effektives Muskeltraining

Mit dem richtigen Ernährungsplan kannst du deinen Fettpölsterchen den Kampf ansagen, deine Muskeln stärken und definieren. Schau in den Spiegel und sage auf Wiedersehen zu dem, was dir nicht gefällt!

Du kannst dich anhand der beschriebenen Merkmale einem der drei obigen Körperbautypen zuzuordnen, doch das bedeutet nicht, dass du dies nicht ändern kannst! Die Ausprägung deines Fettgewebes und deiner Muskulatur kannst du maßgeblich durch deine Trainings- und Ernährungsgewohnheiten beeinflussen und optimieren. Egal wie alt du bist.

Wenn du mit deiner Figur unzufrieden bist, weil du dich entweder zu schlank und zu schmächtig fühlst und gern eine ausgeprägtere Muskulatur hättest, oder deinen Körperfettanteil reduzieren möchtest, damit du dich fitter und attraktiver fühlst, so kannst du dies mit dem richtigen Training und der richtigen Ernährung erreichen!

Wir haben eine Auswahl an Ernährungsplänen für Muskelaufbau oder Fettverbrennung erstellt, die dich optimal bei der Umsetzung deiner Ziele unterstützen sollen!

So gehst du vor:

  • Trainingsziel (Muskelaufbau / Fettverbrennung) auswählen
  • Passenden Ernährungsplan herunterladen
  • Durchstarten!

Quellenangaben:
(1) http://www.typen-und-mehr.com/kretschmer.htm

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