Größere Brüste durch Muskelaufbau und Krafttraining

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Brüste sind ein sensibles und faszinierendes Thema. Auch aus Frauensicht. Und wie so oft geht es auch bei den Frauen meistens um die Größe. Dabei dreht sich besonders bei sportlich aktiven Frauen alles um die Frage: Werden die Brüste durch Muskelaufbau und Krafttraining größer oder sogar kleiner?

In diesem Artikel klären wir, ob die Brüste der Frauen durch regelmäßiges Training wachsen können oder ob durch eine Diät oder zu starke Fettverbrennung sogar ein Verlust der etablierten Körbchengröße droht. Und mal ehrlich – wer will das schon?

Die weibliche Brust – Beeindruckende Anatomie

Bevor wir uns explizit mit den Auswirkungen von Krafttraining oder Diäten auf die Größe der Brüste beschäftigen können, wagen wir zuerst einen kleinen Exkurs in die Anatomie der weiblichen Brust. Auch wenn den meisten Frauen eine oberflächliche Betrachtung reicht, kann es ja nicht schaden, wenn Frau weiß, was sie den ganzen Tag so vor sich herschiebt, oder?

Werfen wir also einen Blick auf unsere anschauliche Grafik. Auch wenn wir auf einige anatomische Details zwecks der Übersichtlichkeit bewusst verzichtet haben, sollte der grundlegende Aufbau der weiblichen Brust doch durchaus klar sein:

Anatomie der weiblichen Brust

An dieser Stelle interessieren uns eigentlich nur zwei anatomische Aspekte: Das Fettgewebe und der Brustmuskel, der sich aus dem Musculus pectoralis major sowie seinem kleinen Bruder, dem Musculus pectoralis minor zusammensetzt.

Wirklich interessant ist dabei nur die Tatsache, dass der Brustmuskel zwischen Brustwand, Rippen und dem Fettgewebe liegt. Und wie du vielleicht weißt, besteht der primäre Teil deiner Brust aus Fettgewebe und Drüsengewebe. Das kann man jetzt positiv oder negativ sehen, je nach dem, was du mit deinen Brüsten machen willst. Aber warum ist dieser Fakt so wichtig? Warte…es kommt gleich.

Die Sorge um Brüste, Diäten und Muskelaufbau

So ziemlich jede Frau, die nicht von Natur aus oder durch begabte Chirurgenhände mit einer beeindruckenden Oberweite gesegnet wurde, macht sich früher oder später Sorgen um ihre übrige Oberweite. Wobei früher oder später in diesem Fall bedeutet: Diät oder Krafttraining.

Diese Angst ist verständlich, wenn man berücksichtigt, dass eine Diät im Regelfall auf eine absolute Fettverbrennung abzielt. Aus genetischer Sicht haben Frauen hier auch einen echten Nachteil gegenüber ihren männlichen Kontrahenten, wenn man bedenkt, dass das Fett bei Frauen (gefühlt) immer zuerst dort verschwindet, wo es eigentlich bleiben soll, und dort bleibt, wo es nichts zu suchen hat. Ein Dilemma.

Dass übermäßiges Krafttraining die Brüste verkleinert ist übrigens ein weit verbreiteter Mythos. Um die Auswirkungen von Muskelaufbautraining und Fettverbrennung auf die Brüste der Frauen richtig einschätzen zu können, müssen wir diese beiden Aspekte einmal genauer “anpacken”.

Wie Diät und Fettverbrennung auf die Größe der Brüste wirken

Die schlechte Nachricht zuerst. Insgesamt führ eine übermäßige Fettverbrennung wirklich zu kleineren Brüsten. Das liegt zum einen daran, dass die weibliche Brust nunmal überwiegend aus Fettgewebe besteht und ein massiver Abbau von Fettgewebe nunmal zum visuell wahrnehmbaren Volumenverlust führen kann. Zum anderen hat der Mythos lokale Fettverbrennung keinen Bestand. Du kannst also nicht einfach nur den Bauch, die Arme oder die Beine trainieren, wenn du ausschließlich dort Fett verbrennen willst. Fettverbrennung ist kein lokaler Prozess, sondern ein komplexer Prozess, der dezentral im ganzen Organismus abläuft.

Ein kompromissfähiger KFA zwischen Körperfettanteil und Brustgröße ist das Geheimnis zur individuellen Zufriedenheit!

Ein kompromissfähiger KFA zwischen Körperfettanteil und Brustgröße ist das Geheimnis zur individuellen Zufriedenheit!

Evolutionsbedingt haben Frauen zwar den “Vorteil”, dass überschüssige Energie oftmals als Depotfett an vorbestimmten Stellen wie den Oberschenkeln, dem Bauch oder auch den Armen angelastet werden, aus heutiger Sicht wird dieses Phänomen aber wohl von keiner Frau mehr als echter Vorteil ausgelegt. Im Gegenteil.

Körperfettanteil (KFA) und die Größe der Brüste scheinen also zunächst wirklich unmittelbar zusammenzuhängen. Welche Lösungsansätze und Auswege bieten sich hier, um die Brustgröße von Frauen im Diätfall nicht allzu gefährden?

  1. Du achtest auf einen KFA, der die Marke von 20-30% (je nach genetischer Voraussetzung zur Fetteinlagerung) nicht unterschreitet. Je höher dein Körperfettanteil, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Größe deiner Brüste zunimmt bzw. konstant bleibt
  2. Du reduzierst deinen Körperfettanteil, bis du die gewünschten Abnehmerfolge erreicht hast. Das Risiko, dass deine Brüste dabei kleiner werden bzw. schrumpfen, ist hier auf jeden Fall gegeben
  3. Du fährst einen Mittelweg zwischen einem KFA, der zumindest keine explizite Abnahme der Brustgröße herbeiführt und einem KFA, der deiner Idealvorstellung deines Körpers nicht im Wege steht. Mit dieser Methode hältst du dich also durchaus im Mittelmaß zwischen schlanker, athletischer Figur und einer adäquaten Brustgröße

Wie Muskelaufbau auf die Größe der Brüste wirkt

Wie verhält sich deine Brustgröße wohl, wenn du durch (richtiges) Krafttraining als Frau das Muskelvolumen unter dem (bestehendem) Fettgewebe deiner Brüste vergrößerst?

Richtig. Deine Brüste “wachsen” bzw. gewinnen an Volumen, weil der wachsende Brustmuskel das Fettgewebe der Brüste nach vorne schiebt. Natürlich hat dieser Effekt seine natürlichen Grenzen, die früher oder später unweigerlich erreicht werden. Will heißen: Pamela Anderson hat ihre erstaunliche Oberweite nicht durch regelmäßiges Brusttraining erhalten, sondern vielmehr durch sehr gute Kontakte in die Branche der “ästhetischen” Chirurgie.

Damit du von dieser natürlichen Art der Brustvergrößerung profitieren kannst, ist es aber unvermeidbar, dass du dich zumindest ein kleines bisschen mit den elementaren Trainingsgrundlagen auskennst. Dein (Brust-)Muskel wächst nämlich nur, wenn du ihn durch eine adäquate Reizsetzung ausreichend stimulierst. Zudem musst du ein sensibles Verhältnis von Fettverbrennung zu Muskelaufbau bewahren. Ganz schon tricky – aber mit den richtigen Kenntnissen nicht weiter schwierig.

Fazit – Mehr Brüste durch Sport und Krafttraining?

In gewisser Weise kannst du dein Brustvolumen also durch den gezielten Einsatz von Muskelaufbautraining vergrößern. Ein effektives Krafttraining wird dich zwar nicht zwangsweise zur nächsten Baywatch-Nixe machen, aber zumindest ist die Angst vorm “Brustverlust” durch ein Training der Brustmuskeln unbegründet.

Wenn du deine Brustgröße verringern willst, kommst du um eine smarte Kombination von sport- und ernährungsinduzierter Fettverbrennung nicht herum. Nur wenn du deinen Körper zur gesteigerten  Oxidation von Depotfett zwingst, kann auch das Fettgewebe aus der Brust nachhaltig abgebaut werden.

Die unvermeidbare Voraussetzung für beide Effekte ist jedoch eine gute Kenntnis über deinen Körper und die dort ablaufenden Prozesse. Damit meine ich kein regelmäßiges Abtasten deines Kurvenverlaufs, sondern vielmehr die Muskelaufbauphysiologischen Eigenschaften, die eine trainingszielorientierte Fettverbrennung oder Zunahme an Muskelvolumen bedingt.

In unserem Hypertrophy Guide haben wir neben den fundamentalen Grundlagen über Training, Ernährung und Physiologie auch die wichtigsten Aspekte für ein erfolgreiches Muskelaufbautraining und nachhaltige Fettverbrennung als Frau optimal für dich erklärt. Mit diesem Guide hast du alles in (d)einer Hand, was du wissen musst. Lerne jetzt die wichtigen Grundlagen.

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